Grasgehren Europacup

Am Samstag war der erste Europacup in Grasgehren. Ich habe eine gute Fahrt gezeigt, jedoch habe ich in einer Kombination zweier Steilwandkurven einen Fehler gemacht. Dieser Fehler war direkt vor einem Flachstück und kostete mich eine Sekunde. Das Rennen beendete ich auf Platz 38. Am Sonntag hatte ich die nächste Chance mein Können zu zeigen.

Am Sonntag habe ich die Quali als 23. überstanden. In den Heats war ich am Start knapp erster, jedoch ist mir ein Fahrer hinter mir in mein Board gefahren, was mich gedreht hat. Mit 10m Abstand verfolgte ich die zwei Fahrer vor mir und schaffte auf der Ziellinie den Fotofinish. Mit 15cm Rückstand zum 2. überquerte ich die Ziellinie und schied aus. Ich beendete das Rennen auf Platz 22. Das Rennen am Sonntag zeigte mir wiedereinmal, wie wenig in unserem Sport zwischen Erfolg und Misserfolg steht.

Am Mittwoch sind wir nach Colorado gereist um eine intensive Trainingswoche zu absolvieren.

Hier ein paar Bilder:

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Bis bald, euer Kevin

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Universiade Granada 2015

Am Montag den 02.02. kamen wir in Granada in Spanien an. Bereits am Dienstag konnten wir in den Kurs trainieren gehen. Der Kurs war nicht technisch, man musste einfach sein Snowboard flach legen können. Am Mittwoch war wieder ein Training angesagt, leider konnten wir aber wegen dem schlechten Wetter nicht auf den Schnee. Die Fahrt nach Sierra Nevada und wieder zurück wurde uns leider nicht erspart. Am Nachmittag sahen wir uns die Sehenswürdigkeiten der Stadt Granada an und machten später noch ein Konditionstraining. Am Abend war die Eröffnungsfeier, an welcher wir teilnehmen durften. Der Donnerstag war der Tag der Qualifikation. Wir gingen also wieder auf den Bus nach Sierra Nevada und nach etwa einer halben Stunde in einem Bistro war klar, dass wegen dem starken Wind kein Boardercross stattfinden konnte. Mein Team ging noch eine Stunde Snowboarden, ich entschied mich zurück ins Hotel zu fahren um mich dort auf meine Uniprüfung vorzubereiten. Endlich war Freitag und das Wetter spielte sogar mit, so dass wir endlich unser Rennen fahren konnten. Bei minus 25 Grad starteten wir mit der Qualifikation, welche ich auf Platz 11 beendete. Direkt nach der Qualifikation starteten die Heats. Ich hatte die zweite Startplatzwahl und gewann mit grossem Vorsprung den ersten Heat. Im Viertelfinale hatte ich wieder zweite Wahl, ich rutschte jedoch am Start von den Handles ab und war direkt letzter. Mit zwei souveränen Überholmanövern kam ich auf den zweiten Platz und erreichte den Halbfinal. Im Halbfinale hatte ich vierte Wahl und somit den schlechtesten Startplatz. Nach dem Start war ich an dritter Stelle, ich konnte jedoch wieder zwei Gegner überholen und ich gewann meinen Halbfinal. Das Finale an der Universiade beendete ich nach hartem Kampf und vielen Positionswechseln auf dem undankbaren 4. Platz. Aufgrund des starken Starterfeldes bin ich mit diesem Resultat zufrieden, dennoch ist es schade, dass es so knapp nicht für eine Medaille gereicht hat. Die Universiade war ein super Event! Ich traff viele nette Leute und erhielt so einen Einblick in andere Sportarten.

Nach der Universiade gingen wir am nächsten Morgen nach Cortina d’Ampezzo für einen Europacup. Um 22.00 kamen wir in Cortina an und bereits am nächsten Morgen um sieben Uhr wurde das Rennen abgesagt (wegen stakem Wind).

Hier ein paar Bilder von der Universiade:

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Puy Saint Vincent

Am Samstag 31.01. am Europacup in Puy Saint Vincent wurde ich 41. Meine Qualifikation war super, bis zu dem Moment als ich in einer Rechtskurve stürzte.

Am Sonntag hatte ich die zweite Chance, der Qualifikationslauf war besser und ich qualifizierte mich für die Heats. Im ersten Heat traff ich gleich auf drei starke Weltcupfahrer. Ich kämpfte mich nach vorne, wurde jedoch kurz vor der Ziellinie wieder überholt und beendete den Heat auf Platz 3.

Am Schluss war ich 21. Mit diesen zwei Resultaten bin ich nicht zufrieden, mein Ziel war es aufs Podest zu fahren.

Am Montagmorgen 02.02. früh reiste ich auf Granada für die Universiade.

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Schweizermeisterschaft verschoben

Letztes Wochenende sollte die Schweizermeisterschaft in Sedrun statt finden. Am Freitag war ein Training geplant, welches wegen starkem Nebel leider nicht stattfinden konnte.

Am Samstag waren wir bereits um 8:30 Uhr am Start für die Besichtigung des Kurses. Etwas verspätet wurde das Training eröffnet und man konnte bis in die Hälfte des Kurses fahren, bevor man in den Nebel eintauchte. Um 12:30 Uhr wurde entschieden, dass das Rennen abgesagt wird, weil bis dahin der Nebel im unteren Teil des Kurses noch immer nicht verschwunden war.

Die Schweizermeisterschaft wird im April nachgeholt.

Nächstes Wochenende findet ein Europacup in Puy St. Vincent statt. Anschliessend reise ich nach Sierra Nevada für die Universiade und von dort geht es weiter mit dem Europacup in Cortina d’Ampezzo.

Bis bald, Kevin

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Weltmeisterschaft Kreischberg

Letzte Woche durfte ich an meiner ersten Weltmeisterschaft in Kreischberg (AUT) teilnehmen. Die Weltmeisterschaft war das erste Rennen auf einem Weltcupkurs in der Saison 14/15, weil vorher alle Rennen abgesagt wurden.

Am Dienstag und Mittwoch hatten wir je eine Stunde um auf dem Kurs zu trainieren. Alle Fahrer wurden mit einem Transponder ausgerüstet um bereits in den Trainings die Zeiten zu sehen. Mein erster Trainingstag war verhalten, weil ich mich zuerst noch an den Kurs gewöhnen musste. Der Kurs war anspruchsvoll und nicht zu vergleichen mit einem Europacupkurs. Ich hatte kaum Zeit mir irgendwelche Gedanken zu machen während der Fahrt, weil das nächste Element bereits wieder vor mir war. Am Mittwoch fuhr ich schon viel besser, ich war zufrieden mit meiner Leistung im Training.

In der Qualifikation am Donnerstag fuhr ich schlecht. Meine Linienwahl war gut, jedoch fehlte die Aggressivität um zum Beispiel die Sprünge anzugreifen. In der Videoanalyse konnte ich es fast nicht glauben wie passiv ich unterwegs war. Ich verfehlte die Qualifikation für die Heats (Top 32) mit Platz 47 deutlich.

Am Freitag durfte ich zum ersten Mal ein live Interview im SRF geben. Leider habe ich im Internet keinen Link dazu gefunden.

Trotz meiner unzufrieden stellenden Leistung habe ich an dieser Weltmeisterschaft vieles gelernt, was mir auf meinem weiteren Weg helfen wird.

Bis bald, Kevin

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Erstes Training im neuen Jahr

Gestern war ich auf dem Glacier 3000 um nach den Feiertagen wieder in einem Boardercross zu trainieren. Es war ein super Tag mit blauen Himmel und besten Sichtverhältnissen. Neben unserem Team trainierten auch die besten Fahrer aus Kanada und Australien auf dem Glacier. Unter anderem war auch der amtierende Weltmeister dabei.

Heute war der Gletscher leider wegen zu viel Wind geschlossen.

Morgen wird offiziell bekannt gegeben wer von den Athleten an die WM in Kreischberg fahren darf. Bitte drückt mir die Daumen für einen positiven Entscheid.

Bis bald, Kevin

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Trainingslager Leysin

Die letzte Woche verbrachte ich im Trainingslager in Leysin. Jeden Morgen gingen wir auf den Glacier 3000 um zu trainieren. Unsere Trainer haben dort eine Startgerade gebaut. Den Nachmittag verbrachten wir in Leysin mit Klettern, Curling oder Eishockey. Es war eine tolle Woche! Ein grosses Dankeschön an unsere Trainer, die das Ganze ermöglicht haben.

Ich wünsche Allen schöne Festtage und ein gutes neues Jahr

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Bis bald, Kevin

Erstes Rennen auf dem Pitztaler Gletscher

Im November haben wir auf dem Pitztaler Gletscher in Österreich trainiert. Die Startgerade war ideal um zu trainieren, da sie fast jede Woche ein bisschen geändert wurde. Durch diese Änderungen hatten wir immer wieder neue Herausforderungen.

Aufgrund der warmen Temperaturen wurden der erste Weltcup und der Europacup in Montafon verschoben bzw. abgesagt. Dank des Engagements des Pitztals und der Trainer konnten dennoch die Österreichischen Meisterschaften und ein Europacup auf dem Pitztaler Gletscher durchgeführt werden.

Viele Weltcupfahrer nahmen diese beiden Rennen als Vorbereitung für den Weltcup, welcher theoretisch zwei Wochen später stattfinden sollte. Dieser wurde letzten Sonntag leider wegen Schneemangel abgesagt. Das Starterfeld an diesen beiden Anlässen war eines der stärksten Starterfelder, die je an einem Europacup oder nationalen Meisterschaften teilnahmen.

An den Österreichischen Meisterschaften hatte ich im ersten Heat einen super Start und konnte die Führung übernehmen. Leider stürzte ich im letzten Viertel des Kurses unglücklich. Mit Platz 65 als Schlussrang war ich alles andere als zufrieden.

Der Europacup einen Tag später war wichtiger. Wieder mit einem guten Start konnte ich mich für die Runde der besten 32 Fahrer qualifizieren. Am Schluss resultierte Platz 17. Mit diesem Platz bin ich zufrieden, weil etwa 36 Weltcupfahrer am Start waren.

Ich freue mich auf die nächste Trainingswoche in Les Diablerets und Leysin.

Bis bald, Kevin

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Saas Fee in den Morgenstunden

In den letzten zwei Wochen waren wir in Saas Fee um Boardercross zu fahren. Auf den zwei Startgeraden konnten wir optimal trainieren. In der zweiten Woche konnten wir bereits auf den Gletscher als es noch dunkel war. Dank dem frühen Aufstehen waren wir die Ersten auf der Piste. Neben den guten Trainingsmöglichkeiten um diese Tageszeit hatten wir das Glück jeden Morgen einen wunderschönen Sonnenaufgang zu erleben.

 

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Bis bald, Kevin

Erste Tage in Saas Fee

Letzte Woche durfte ich meine ersten Schneetage in Saas Fee verbringen. Die Woche begann mit einem Fitnesstest in Brig. Am Dienstag durften wir endlich auf den Schnee. Am Anfang fühlte ich mich noch ein bisschen unsicher, schnell kam mein Brettgefühl und die Sicherheit vom Frühling wieder zurück. Nun bin ich bereits wieder auf dem Weg nach Saas Fee um die zweite Trainingswoche auf dem Schnee in angriff zu nehmen.

Bis bald, Kevin

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