Europacup Auftakt in Montafon

Ohne Pause ging es weiter nach Montafon, wo wir am Freitag bereits wieder auf der umgebauten Weltcupstrecke trainieren durften. Immer noch hatte ich mit meinen Kopf-und Nackenschmerzen zu kämpfen. Ich war froh als ich meine drei Läufe absolviert hatte und wieder ins Hotel durfte um mich auszuruhen. Am Samstag war der erste Wettkampftag mit folgenden Neuerungen: Das erste Mal gab es sechser Heats und keine Qualifikationsläufe, sondern jeder Platz wurde ausgefahren. Zusätzlich fand parallel zum Boardercrossevent auch noch ein Skicrossrennen statt. Am Samstag konnte ich mich trotz durchzogener Leistung für das Viertelfinale qualifizieren. Ich belegte am Schluss den 17. Platz. Mit diesem Resultat bin ich zufrieden, weil das Starterfeld sehr stark war. Am Sonntag fühlte ich mich bereits viel besser und ich war motiviert einen Platz in den besten Zwölf herauszufahren. Bereits im Achtelfinale schied ich jedoch aus. Ich machte in der Startgerade einen Fehler und in der Mitte des Kurses stürzte ich schliesslich zusammen mit einem Franzosen. Den Loserheat gewann ich überlegen und konnte Platz 25 retten. Am Donnerstag geht es bereits wieder weiter mit dem zweiten Europacupwochenende in Cortina d’Ampezzo.

 

Bis bald, Kevin

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Universiade Qualifikation und Heats

Am Mittwochmorgen kamen wir motiviert und bereit zu einer Höchstleistung auf die Piste. Im Training wollten wir uns nochmals mit Heats auf den nächsten Tag vorbereiten. Meine zwei Qualifikationsläufe waren beide in Ordnung aber weniger gut als erwartet. Am Schluss der Qualifikation belegte ich den neunten Platz. Nach der Qualifikation und den letzten Vorbereitungen für den wichtigen Wettkampftag konnten wir sogar noch an die Opening Ceremony. Die Opening Ceremony war etwas, was ich einmal erleben wollte und es hat sich wirklich gelohnt daran teilzunehmen. Das Einlaufen in den Delegationen durch die Altstadt von Trento war ein überwältigendes Ereignis. Mich erstaunte die Zuschaueranzahl, es war ein tolles Gefühl mittendrin zu sein. Nach diesen neuen und schönen Eindrücken ging es am Donnerstag weiter mit den Heats. Mein erster Heat war super, ich konnte in der zweiten Bank (Steilwandkurve) den Ersten überholen und gewann am Ende den Heat deutlich. Im zweiten Heat war ich in der ersten Bank zu wenig konsequent somit war ich an dritter Stelle. In der zweiten Bank wollte ich wie im Heat vorher überholen, jedoch reichte dies nicht ganz. Somit gab es noch eine riskantere Methode zu überholen, welche ich nutzen wollte. Beim Andriften der Kurve, mit einem Franzosen, schlug mein Snowboard mit der Nose an ein Gate und ich fliel in ein Netz. Nach diesem Sturz beendete ich das Rennen enttäuscht auf dem 13. Rang. Mit Kopf- und Nackenschmerzen ging es weiter nach Montafon an den Europacup.

Universiade Team

Universiade Trentino Monte Bondone

Am Montag morgen trafen sich Simon, Laura und ich am Bahnhof Bern, um uns auf den langen Weg nach Monte Bondone zu machen. In Zürich machten wir einen kurzen halt um unsere Physio Tina mitzunehmen, danach ging es mehr oder weniger direkt nach Monte Bondone. Nach langen acht Stunden Fahrt, dort angekommen konnten wir sofort im Hotel Montana unsere Zimmer beziehen. Da ausser uns kaum Athleten da waren, hatten wir das Privileg Einzelzimmer zu haben. Um uns ein wenig aufzufrischen machten wir eine kurze Joggingrunde. Nach dem Jogging fühlte ich mich viel fitter und glücklich, weil ich mich bewegen konnte. Nun war es an der Zeit die Snowboards bereit zu machen, um für das Training am Dienstag optimal vorbereitet zu sein. Die Boards waren bereit und wir konnten unseren Lohn in Form eines Abendessens einnehmen.

Tag zwei begann mit Sonnenschein und einer langen Wartezeit, denn der Boardercross konnte nicht gefahren werden, da im Ziel unserer Strecke ein Rail für einen anderen Wettkampf stand. Mit 30 Minuten Verspätung konnte es endlich losgehen. Ich machte etwa sechs Läufe und konnte mich kontinuierlich steigern. Trotz des wenigen Schnees in Monte Bondone hat der Veranstalter einen, den Umständen entsprechend, guten Boardercross gebaut. Ich freue mich nun auf die Qualifikation und die Heats, die am Mittwoch und Donnerstag stattfinden.

universiade ankunft

 

Bis bald

Kevin

Letzte Vorbereitungen und erstes Rennen

Anfangs November ging es genau so weiter wie der Oktober aufgehört hat. Wir trainierten weiterhin in Saas Fee und arbeiteten an unserer Position auf dem Snowboard. Auch am Kraft- und Hallentraining hat sich nichts geändert. Da wir in den Konditrainings immer  die gleichen Übungen oder Parcours machten, waren wir froh um die Abwechslung auf dem Schnee. Mitte November wurde ich für die Winteruniversiade in Trentino selektioniert, welche vom 11.12. bis am 22.12.2013 stattfindet. Die Universiade ist der zweitgrösste Wintersportevent den es gibt. Es sind die „olympischen Spiele“ der Studenten. Es ist für mich eine Ehre die Schweiz an einem Event dieser Grösse zu vertreten. Nach dieser super Botschaft ging es für mich in ähnlichem Stil weiter, denn kurze Zeit später durfte ich Völkl zu meinen Sponsoren hinzufügen. Dies gelang nur dank dem Engagement von Werren’s Art, die mir geholfen haben diesen Sponsor zu finden. An dieser Stelle nochmals herzlichen Dank an Andrey. Ende November hatten wir mit dem Challenger Team ein Schneetrainingscamp in Stubai in Österreich. Es war eisig kalt (-30 Grad) auf dem Gletscher, dennoch konnten wir gut trainieren und hatten Spass dabei. Am 30.11. und 01.12. waren in Cervinia die ersten beiden Rennen der Saison. Am Samstag 30.11. war starker Wind und kaum Sicht. Meine Leistung an diesem Tag war nicht das, was ich von mir erwartet hatte. Umso besser ging es am Sonntag, welchen ich mit dem 10. Platz abschliessen konnte.

Nächste Woche findet die Universiade in Trentino statt und anschliessend der Europacup-Auftakt in Montafon.

 

Bis bald

Kevin

Mein Oktober

Der Oktober war einer meiner strengsten Monate. Ich pendelte an drei von fünf Wochen mehrmals wöchentlich zwischen Saas Fee und Bern, zwischen Snowboarden und Universität.

In den Schneetrainings beschäftigten wir uns mit dem Start, den Sprüngen und vor allem mit der Körperposition im Cross. Dies war für mich eine wichtige Trainingsperiode, da ich während der Saison nicht wieder in alte Muster zurückfallen will. Nach dem harten Schneetraining war meistens ein etwas ruhigeres Konditionstraining angesagt, dass wir uns am nächsten Tag wieder auf das Schneetraining konzentrieren konnten.

Nebst den Schneetrainings hatte ich auch normales Kraft- und Koordinationstraining. Das viele Pendeln, die Ermüdung vom Training und das Nachholen des verpassten Unistoffes endete mit einer kleinen Grippe, die aus den geplanten vier Schneetrainingswochen drei machte.

Nach drei Tagen Kräftetanken bin ich wieder bereit für die nächste Trainingsperiode. Mit der Winterzeit kommen die ersten Rennen näher. Fest steht: Kaum hat der Oktober begonnen, ist er auch schon wieder zu Ende.

Bis bald

Kevin

Willkommen auf meiner neuen Homepage

Ich heisse Sie herzlich Willkommen auf meiner neuen Website.

Viel Spass.

Kevin Klossner