Europa Cup Colere, Europa Cup Isola 2000 & FIS Kühtai

Es ist schon viel Zeit vergangen seit meinem letzten Beitrag. Leider war ich durch meine Prüfungen an der Uni und den vielen Wechseln in unserem Rennkalender verhindert meine Webseite aktuell zu halten. Wir gingen anfangs Februar nach Colere um dort ein Europa Cup rennen zu fahren. Die Reise dorthin war schwierig, weil dieses kleine italienische Dorf in einem etwas abgelegenen Tal ist. Wir waren im einzigen Hotel untergebracht, welches geöffnet hatte. Zum Abendessen mussten wir ins einzige geöffnete Restaurant. Einen Tag durften wir auf dem Kurs dort trainieren. Unsere Trainingseinheit war gut, jedoch waren die Sessellifte dort so langsam, dass man auf dem Lift völlig auskühlte und sich vor jedem Lauf noch einmal zusätzlich aufwärmen musste. Alle waren wir uns sicher, dass das Rennen nicht wegen Schneemangels abgesagt werden konnte, es hatte etwa drei Meter Schnee dort. Am Tag des ersten Rennens waren wir gerade aufgestanden, als uns unsere Trainer wieder ins Bett schickten. Das Rennen wurde um eine Stunde verschoben mit der Begründung, die Organisatoren müssten den Neuschnee aus dem Kurs schaufeln. Eine Stunde später wurde das Rennen schliesslich abgesagt. Am Mittag hatten die Trainer noch einmal ein Treffen und es wurde beschlossen das Rennen auf ein anderes Wochenende zu verschieben. Wir mussten also nach einem Tag Training bereits wieder von Colere abreisen.

 

Eine Woche später gingen wir an das nächste Europa Cup Rennen nach Frankreich. Auch Isola 2000 hatte genug Schnee, so dass wir keine Angst um unsere Snowboards haben mussten. Der Kurs in Isola hat mir nicht so gefallen, weil die Startgerade so kurz war, dass alle vier Fahrer zusammen in die erste Steilwandkurve fahren mussten. Dies führte fast in jedem Heat zu Stürzen. Hier kamen teilweise nicht die besten Fahrer weiter, sondern die, die am meisten Glück hatten. Leider war das Wetter auch in Isola 2000 nicht schön, denn es ging ein starker Wind und es schneite ein bisschen. Der erste Renntag war eine Katastrophe. Ein Helfer hatte die blaue Farbe vergessen über die Nacht an die wärme zu nehmen, somit war es bei extrem starkem Wind und fast keiner Sicht unmöglich ein faires Rennen zu fahren. Einmal mehr wurde ein Rennen abgesagt. Am zweiten Tag funktionierte es mit der Farbe und auch das Wetter wurde besser. Leider schaffte ich die Qualifikation nicht, trotz eines guten Laufes. Zuhause nach der Videoanalyse war der Fall klar. Ich hatte so viel Gegenwind, wie kaum ein anderer Fahrer. Das Wochenende war eine Enttäuschung für mich. Ich war froh als wir wieder zuhause waren.

 

Letztes Wochenende hatten wir ein FIS Rennen in Kühtai in Österreich. Für einmal war das Wetter schön an einem Wettkampf, was die Stimmung am Start und im Zielgelände deutlich anhob. Am ersten Tag fuhr ich eine schlechte Qualifikation, weil ich beinahe stürzte. Platz 28 nach der Qualifikation war das Resultat. An diesem Tag hatte es für 64 Herren Platz in den Heats. In den Heats schaffte ich den Einzug in den Viertelfinal problemlos dank meinem guten Start. Im Viertelfinal war aber leider schon Schluss, ich schied als Dritter in meinem Heat aus, weil ein Fahrer direkt vor mir Stürzte und ich ihm nicht mehr ausweichen konnte. Ich schaffte trotz meiner schlechten Qualifikationszeit den 11. Schlussrang. Am Sonntag lief mir die Qualifikation viel besser. Mit einem sauberen und scheren Lauf schaffte ich die 10. Zeit. Das Achtelfinale am Sonntag war knapp. Ich konnte mich, mit 30cm Vorsprung in den Viertelfinal retten. Im Viertelfinal war ich an sicherer zweiter Stelle und da passierte es. In einer Linkskurve stürzte ich nach einer kleinen Unkonzentriertheit. Ich kam als vierter ins Ziel und hatte den 16. Schlussrang. Dieser Fehler ärgerte mich, weil er mich den Einzug ins Halbfinale kostete. Jetzt geht es dieses Wochenende weiter mit einem Open Rennen in Davos.

 

Bis bald,

Kevin

Kühtai_Feb14_Start1

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