Europacup Cortina d’Ampezzo

Am Donnerstag um zehn Uhr fuhren wir nach Cortina d’Ampezzo. Wir hatten sieben Stunden Fahrzeit und machten in Sargans eine Stunde Mittagspause. Es war angenehm, weil wir bereits um 18 Uhr unser Hotelzimmer beziehen konnten. Nach der langen Fahrt tat es gut sich noch ein wenig zu bewegen, also machten wir eine kleine Joggingrunde. Am Freitag hatten wir Training. Der Kurs war, verglichen mit dem Kurs in Montafon, eine Enttäuschung. Es hatte wenig Schnee und kaum Platz zu viert nebeneinander durchzufahren. Trotz diesen Bedingungen freute ich mich auf das Rennen am Samstag und Sonntag, denn ich fühlte mich voller Energie und war motiviert an die Spitze zu fahren. Am Samstag war es so weit, wir hatten zwei Qualifikationsläufe um uns für die Heats zu qualifizieren. Nach dem zweiten Lauf hatte ich den zwölften Zwischenrang und war bester Schweizer. Ich war zufrieden mit diesem Lauf, wollte mir aber einen Platz in den Top 8 herausfahren. In meinem Heat war ich beim Start zu wenig konzentriert und fiel an dritte Stelle zurück. Nach zwei harten Kämpfen um Platz zwei und drei im Heat hatte ich nicht mehr genug Geschwindigkeit den Zweiten noch aufzuholen. Das frühe Out war eine Enttäuschung, dennoch reichte es für Platz 19. Am Sonntag gab es für mich nur ein Ziel: Ich wollte gewinnen! Nach der Qualifikation war ich auf dem 15. Platz und wieder bester Schweizer. In den Heats kämpfte ich mich bis ins Halbfinale und dort passierte mir ein dummer Fehler, der mich den Einzug ins grosse Finale kostete. Im kleinen Finale stürzte ich wegen einem anderen Fahrer und war auf dem 8. Schlussrang.

Obwohl ich mit dem Resultat nicht ganz zufrieden bin, war es für mich ein gutes Rennwochenende.

Hier noch ein Video:

Bis bald, Kevin

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